Donnerstag, 20. Januar 2011
Neues aus Australien
Mittwoch, 12. Januar 2011
Fraser Island und Australie Zoo
Mit einem grossen Auto und einer kleiner Fähre ging es auf Fraser Island. Die Fahrt führte entlang dem Sandstrandund teilweise aufsehr holprigen Strecken (man wurde gut durchgeschüttelt :o)
durch den Regenwald, auch den gibt’s auf der Sandinsel :o).
Der Höhepunkt der Tour war dann der Lake McKenzie, ein Süsswassersee auf einer Sandinsel im Meer! Der See ist kristallklar und das Wasser auch trinkbar. Je nach Sonneneinstrahlung ist schimmert das Wasser türkis, grün oder blau.
Nach dem Badespass ging es zu einem kleinen Resort und dort gab es ein grosses Buffet wo sich Sandra mal wieder den Bauch vollschlagen konnte. :o)
Dann ging es weiter über den Strand zu einem alten gestrandeten Schiffswrack.

Die letzte Station der Tour war dann ein Süsswasserfluss der im innern der Insel entspringt und in einem Becken am Strand endet. Eine richtig schöne Badelandschaft die sich hier gebildet hat. Überall hat es Stege und Brücken.
Kleines Video vom Fraser Island Trip:
Markus hat seinen Tag am Strand auch genossen und sich einen kleinen Sonnenbrand geholt.
Neben Fraser Island waren eigentlich auch die Whitesunday Islands mit dem White Heaven Beach (angeblich der weisseste Sand der Welt!) und das Great Barrier Reef eingeplant. Mittlerweile hatte sich aber die Hochwassersituation weiter im Norden verschlimmert und der Zugangs-Highway nach Norden wurde geschlossen. Mit einem grossen Umweg wären wir schon nach Norden gekommen – aber was wollen wir in einem Flutgebiet. So entschieden wir uns noch 2 Tage im Sandy National Park zu bleiben und die Sonne zu geniessen. Früh morgens besuchten wir die Delphine in der Tin Can Bay. Sie kommen beinahe jeden morgen zum Frühstück vorbei.:o)
Die 2 Tage vergingen wie im Flug aber die Situation im Norden hatte sich noch nicht verbessert. So mussten wir unseren Plan, durch den Norden nach Alice Springs zu fahren leider begraben. Wir hatten schon zu viel Zeit verloren (ist doch ein weiter Weg ;o) ) und die Situation war uns zu Ungewiss, was auch aus Gesprächen mit Locals hervorging. Also gings wieder zurück Richtung Brisbane. An der Sunshine Coast genossen wir nochmals einen Tag an einem der zahlreichen schönen Strände und den Abend auf dem Campground mit einem Minenarbeiter. Er zeigte uns sogar seinen Schatz, ein echtes Goldnugget!! und meinte immer wieder das sei „a smarte Move“ (wegen dem Wetter), dass wir nun möglichst weit in die Mitte fahren und dann runter in den Süden nach Adelaide. Dieses „smart Move“ sollte uns noch begleiten.
Bevor es aber in die Mitte ging, besuchte Markus noch den Zoo seines Australischen Helden, R.I.P Steve Irwin (Australia Zoo).
Für die Show mit den Krokodilen gibt es im Zoo extra ein Stadion mit 5'000 Zuschauerplätzen?! Crikey!:o) Zuerst gab die Tochter (Bindi) noch ein kleines Konzert, bevor es mit den Tieren los ging. Naja. Danach waren die Tiere an der Reihe......es war wirklich gut gemacht, zuerst wurde mit Pythons geschwommen,
danach gabs unzählige Papageien- und Vogelarten, die ins Stadion geflogen kamen. Es gab auch immer Infos zu den Tieren (was tun wenn dich eine Giftschlange beisst) etc :o) Dann kam die Croc Show. Zur Croc Show kamen auch Terri (Steve’s Witwe) so wie die beiden Kinder. Der kleine Junge sieht jetzt schon aus wie der Vater ... kommt da ein Nachfolger?
aber auch die Tochter zeigte keine Scheu vor den grossen Reptilien. Coole Show:
Der Zoo beherbergt viele weitere Australische Tierarten inkl. Giftschlangen wie diesen Taipan hier. (Giftigste Schlange der Welt)
Es würde zu lange dauern alle auf zu zählen. Was gefällt, die Gehege sind sehr „offen“ und gross, vor allem auch für die Crocs wurde eine für einen Zoo sehr naturnahe Umgebung geschaffen.
Brisbane (Knallerei und Knuddelei)
Mit dem Bus gingen wir dann gegen Nachmittag indie Innenstadt. Auch in Brisbane prägen moderne Wolkenkratzer das Stadtbild. In den Strassen sieht aber alles sehr gemütlich aus und der durch die Stadt fliessende Brisbane River (da war der Fluss noch ruhig) sowie einige grosse Brücken geben ein schönes Bild ab.
Wir schlenderten durch die Innenstadt und eine grosse Parkanlage Richtung Fluss zur Southbank. Die Stadt hat dort eine riesige Badenlage, mit Sandstrand von der Gold Coast, angelegt. Sah super aus! Sieht jetzt aber wohl nicht mehr so aus :o(
Von hier aus sollte man am Abend auch die Feuerwerke vor der Skyline am besten beobachten können. Es gab eines um 20.30 Uhr(für Familien) und eines natürlich um Mitternacht. Wir hatten aber noch etwas Zeit und mit unserem Busticket konnte man auch die schnellen Fähren benutzen. So kurvten wir noch etwas um und durch die Stadt herum. Zum Schluss der Stadtour besuchten noch ein Pub und stimmten und langsam für das neue Jahr ein.
Pünktlich zum ersten Feuerwerk waren wir wieder an der Southbank. Mittlerweile hatte es viele Leute und bereits das erste Feuerwerk war super. Es gab jeweils 2 simultane Feuerwerke. Eines oben am Fluss und eines unten.
Auf dem Gelände fanden wir dann eine Karaoke-Bar. Dort vergnügten wir uns bestens.
Dann war auch schon Mitternacht und es gab nochmals eine fantastische Knallerei. So ein Sylvester bei 25 Grad hat schon seine Vorteile ;o)
Wir blieben noch bis 2 Uhr und ein super Busservice brachte uns bis vor den Campground.
Der nächste Tag fand nicht gross statt. Es regnete den ganzen Tag und wir hatten nichts dagegen, einfach unter unserem Vorzelt zu sitzen oder noch etwas zu dösen.
Dann war wieder Action angesagt. Wir wollten dass Lone Pine Koala Sanctuary besuchen, angeblich das älteste von Australien. Kaum waren wir losgefahren mussten wir auch schon wieder anhalten. Mitten in der Strasse hatte sich ein Polizeiwagen platziert und jeder der Durchfuhr musste mal kurz ins Röhrchen blasen - ohne Ausnahme auf beiden Strassenseiten. Und das um 9 Uhr morgens!?:o) Kein "Grüezi, wo göhnd si ane, händ sie öpis trunke?":o). Der Polizist war sehr freundlich, hielt einfach das Röhrchen hin "Kennen Sie das?" und fertig. Zum Glück war Sylvester schon 2 Tage vorbei, so verlief alles problemlos. So konnten wir unsere Reise fortsetzen, denn klar, so ein Bild mit diesem süssen Tier darf bei einem Australienbesuch natürlich nicht fehlen.

Koalas knuddeln darf man übrigens nur noch im Bundesstaat Queensland. Und für alle die noch nie einen halten konnten, wie die meisten Tiere stinken sie etwas;o)
Gross eingesperrt sind sie nicht. Wenn sie nicht so faul wären (sie schlafen ca. 20 Stunden am Tag), könnten sie eigentlich leicht abhauen. Aber warum auch abhauen? Die restlichen 4 Stunden essen sie und das kriegen sie serviert.
Es gab noch weitere Australische Tiere im Park. Viele Papageiarten, Dingos, Reptilien, Wombats und natürlich jede Menge Kangaroos (Red-, Grey-Kangaroos und Wallabies).
Die Echsen liefen alle frei im Park umher....und diese Trichternetzspinne fanden wir in der Nähe vom Eingang (ziemlich giftig)
Eigentlich ähnlich wie bei uns ein Streichelzoo mit Ziegen etc. Was für lustige Tiere!!
Mehr Bilder:
http://picasaweb.google.com/114080999790612513389/BrisbaneToKoalasKangaroo#
Montag, 10. Januar 2011
Halloooo liebe Leute
Dienstag, 4. Januar 2011
Sydney to Gold Coast
Die Fahrt Richtung Norden konnte nach einem kurzen Zwischenstopp in einem Einkaufszentrum, wo auch gleich der „Santa Claus“ vorbeischaute, losgehen. Weihnachtsstimmung bei uns war bisher gleich null.:o)
Die Erste Nacht haben wir wie immer auf irgendeinem Campingplatz am Highway verbracht. Dort räumten wir das Auto ein und machten uns mit allen Extras vertraut. Am Tag darauf war bereits der 24., also Heiligabend. Da aber bei heissem Wetter und ohne Familie wirklich keine Weihnachtsstimmung aufkommt, entschieden wir uns schon früh diese Tage irgendwo an einem Strand zu verbringen. In Pacific Palms fanden wir einen idyllischen Campground.
Es waren bereits viele australische Familien da, die ebenfalls die Festtage dort verbrachten. Um doch so etwas wie Weihnachtsstimmung aufleben zu lassen, kauften wir uns Santa-Mützen und dekorierten sogar „Bobby“ etwas!
Als Überraschung für die Kinder kam am 25. der Santa auch noch auf dem Feuerwehrauto vorbei.:o). Crazy..
Ebenfalls lustig zu beobachten war, wie die Kinder vor den Zelten mit ihren neuen Spielsachen herumspielten. Die Tage am Beach gingen schnell vorbei und wir fuhren der Küste folgend weiter nach Norden. Unser Ziel war es Sylvester in Brisbane zu feiern aber vorher wollten wir uns noch die beliebten Ferienorte der Australier an der Gold Coast anschauen. Wir besuchten als erstes den Torrigo Nationalpark. Ein schöner Regenwald etwas hinter der Küste. Leider war das Wetter nicht so aussichtsfreudig.
Weiter ging die Fahrt nach Nimbin, dessen Gebäude in den 70er Jahren für ein Festival gebaut wurden. Einige Besucher sind einfach geblieben sowie auch die Bauten:o). Es ist fast so, als wäre die Zeit stehen geblieben.
Zurück an der Küste besuchten wir kurz Byron Bay, einen bekannten Surferort. Da sie aber auf dem Campground irrwitzige Preise von 70 Dollar für eine Campsite pro Nacht (ist halt Hochsaison) wollten, fuhren wir noch etwas weiter. Der Beach nebenan ist fast der gleiche und der Campground kostet nur 30 :o)
Die nächste Station Surfers Paradise tönt zwar wie ein Surferort ist aber so etwas wie eine Feriengrossstadt. Hier mach der Australier Urlaub. Unglaublich was hier für Bauten, nur für Urlauber, direkt am Meer stehen.
Es hat zudem auch unzählige Freizeitparks rundherum. Wenn man allerdings das turbulente Zentrum verlässt findet man auch teure und schöne Häusersiedlungen mit eigenem Hafen.
In Southport nahe Surfers Paradise übernachteten wir. Um eine schöne Aussicht über die ganze Bay zu erhalten, besuchten wir am nächsten Tag den Mount Tamborine mit dazugehörendem Nationalpark etwas im Hinterland.
Um unsere Körper wieder mal etwas zu trainieren, besuchten wir dort auch einen Klettergarten mitten im Eukalyptus Urwald. Der Waldseilgarten war gut angelegt mit tollen Hindernissen und 5 Flying Fox’s. Ist ziemlich anstrengend bei 30° aber sehr lustig.
Am Abend war dann auch bereits unser 1. Etappenziel Brisbane in Sicht. Mittlerweile hatte sich auch die Landschaft von grossen Eukalyptuswäldern zur immer tropischeren Landschaft gewandelt und es wird immer schwülheisser. Die Tierwelt ist hier allgegenwärtig. Man sieht viele Papageie und andere Vögel. Immer zur Dämmerung ist der Himmel auch voller Flughunde, die dann teilweise direkt in den Palmen über uns rumhängen.