Sonntag, 7. November 2010

Fiji Beachouse

Nach den traumhaften Tagen auf den Yasawa Islands ging es zurück aufs Mainland, also die Hauptinsel der Fijis. Hier checkten wir im Smugglers Cove Backpacker nur für eine Nacht ein, denn wir wollten möglichst schnell weiter. Nach Studiumder Angeboteund Gesprächen mitanderen Travellern beschlossen wir, die nächsten Tage an der Coral Coast im Beachouse zu verbringen. Der lokale Bus brachte uns für umgerechnet CHF4.50 in 3 Stunden auf die andere Seite der Hauptinsel. Die Fahrt führte durch hügelige Landschaften,vorbeianZuckerrohrfeldern, Kühen und kleinen Ortschaften. Die Gegend könnte auchin Indien sein, den in der Mitte der Hauptinsel leben sehr viele von den Briten hierher gebrachte Inder. (Anm. d.R. die Bevölkerung der Fijis setzt sich aus 50 % Fijianern, 49 % indischer Abstammung und 1 % Others zusammen)

Vom Beachouse waren wir sofort begeistert. Wir bekamen einen 6-Bett Dorm für uns ganz alleine. Das Backpackerresort ist etwas Abseits in eine schöne Gartenlandschafteingebettet. Es hat einen schönen Strand, einen kleinen Pool, Hängematten, Schaukel, Gratis Billard und Tischtennis, schmackhaftes Essen und vor allem unglaublich nette Leute.

Mit einem Einheimischen machten wir einen kleinen Dschungeltrip zu einem Wasserfall. Der Trip dauert 3 Stunden und führte auf einem kleinen Pfad durch Bäche und Urwald.

Unterwegs lernten wir viel über die Flora und Fauna der Fidschis. Sie haben Pflanzen um Blutungen zu stoppen und Pflanzen um Fische betrunken zu machen. :o) Diese Pflanze blüht jeweils im Dezember und dann werfen sie die Blüten ins Wasser und kurze Zeit später springen die Fisch aus dem Wasser – fischen leicht gemacht!! Ein sehr intressanter Trip und man merkte dabei auch, dass die Fijianer sehr gläubige Menschen sind.

Die Abende im Beachouse waren auch super, wir lernten wiederviele nette Leute ausAustralien, den Britischen Inseln, Dänemark und Einheimische kennen (die Iren sind wirklich sehr trinkfest). Nur mit den Amis konnte keiner so richtig. Für zwei Abende traf eine grössere Gruppe Amis ein (Volunteers). Sie feierte Halloween und durften wohl zum ersten mal trinken ;o) Sie führten sich auf wie die Schweine auf Deutsch gesagt. Besonders witzig war ein Ami der sich zu uns gesellte und den Iren voller Stolz mitteilte, dass er Nordirische Vorfahren hat. Naja, es wäre halt gut zu wissen, dass es einen grossen Unterschied gibt zwischen Irland und Nordirland.:o)). Tags darauf versuchten sie im Dunkeln ein Feuer zu machen, mit nassem und grünem Holz, sehrUnterhaltsam, ein Einheimischer hatte dann Mitleid und brachte das Feuer mit trockenem Bambus zum brennen. Lady Gaga auf Gitarre – einfach schrecklich! So, nun aber genug von den Amis welche nur ein kleines Störfeuer im Beachouse waren.

Am Abend versammelten sich meist alle Traveller zum Killerpool, der Gewinner bekam vom Beachouse einen Jug Beer gesponsert. War immer witzig.

In einer Nacht blieb Markus noch etwas länger auf, bis nur noch 3 Einheimische und er übrig blieben. Sie schlossen die Bar, füllten vorher aber noch 2 Jugs Beer auf. Im dunkeln wurde er dann in den Fiji Drinking Style eingeweiht. Das heisst, es wird einfach immer wieder ein kleines Glas (2 dl) das die Runde macht auf Ex getrunken. Also ähnliche wie Kava. An diesem Abend lernte er viel über Rugby, ihren Respekt vor dem Gegner im Sport und das Leben.

Eigentlich wollten wir nur 3 Nächte bleiben und nochmals auf eine kleinere Insel hoppen. Es gefiel uns aber so gut, dass wir zum Ende 7 Nächte blieben. Wir wechselten in eine eigene Bure, eine Nacht gab es umsonst und die anderen Nächte zum Spezialpreis.

Es gab jeden Tag viel zu sehen und zu erleben. Wir lernten Palmenflechten, halfen Einheimischen die ein 2-tägiges Meeting im Beachouse hatten Ihre Aufgaben zu lösen (z.Bsp. singt mit einem Gast die Nationalhymne von Fidschi :o) und sahen wie sie Essen in Ihrem Untergrundofen (Lovo-Ofen) zubereiteten.


Eine kleiner Ausritt am Strand und auf die Hügel durfte natürlich auch nicht fehlen.


Wenn mal nichts los war, vertrieb man sich die Zeit in der Hängematte, am Strand oder spielte mit den coolsten Beach-Hunden des Südpazifiks.

Neben uns verlängerten auch ein paar andere Ihren Aufenthalt und bevor sich unsere Wege trennten, gab es nochmals eine lange Nacht im Beachouse bis wir alle mit den Kleidern im Pool landeten. Brick’s hinter der Barofferierte einiges.

Leider geht alles mal zu Ende. Es fiel uns schwer, das Beachouse und die Bewohner des Village zu verlassen und indie lärmige Stadt Nadi zurückzukehren. In Nadi kauften wir noch etwas Souvenirs ein und schauten den indischstämmigen bei der Vorbereitung auf ihr Diwali Fest (Indische Weihnachten) zu. Dann gings auch schon mit Air New Zealand Richtung Auckland.

Bye Bye Paradise...... hoffentlich werden wir uns einmal wiedersehen!! Vinaka!

http://picasaweb.google.com/114080999790612513389/FijiCoralCoastBeachhouse#

Fiji Yasawas Teil 2

Wailalai hiess die nächste Insel die wir ansteuerten. Das Resort war auf drei Terassen angelegt wie ein kleines Dorf. Unser Zimmer lag auf der höchsten Terrasse mit einem super Überblick über die Bucht und das weite Meer.

Die Insel war die grösste auf den Yasawas. Die andere Seite war jedoch nur über den Meerweg oder mit einem längeren Marsch über den Berg zu erreichen. Auf den meisten Inseln ist es so, dass die Einheimischen Ihr Village auf einer anderen kleinen Insel haben oder wenn die Insel gross genug ist einfach auf der anderen Seite. So können sie Ihrem gewohnten Tagesablauf nachgehen. Diese Lösung ist für sie wie auch für die Besucher optimal. Wenn man Lust hat, kann man die Villages natürlich besuchen. Sandra machte einen Besuch in einem Village während es Markus zum Schnorcheln mit Haien zog.

Mit dem Boot (wir haben seit einer Woche kein anderes Gefährt gesehen) ging es zum Village. Zuerst besuchten wir die Schule, es gehen jeweils Kinder von mehreren Inseln auf die gleiche Schule. Unter der Woche schlafen sie dort in Dorms und am Wochenende können sie nachHause. Wir durften uns im Dorf frei bewegen und Ihnen beim alltäglichen Leben zusehen. Wie es der Zufall so will, war gerade ein Dorffest im Gange. Alle Bewohner der verschiedenen Villages der Inseln waren zusammengekommen. Es wurde gesungen, gegessen und natürlich jede Menge Kava getrunken wovon auch wir nicht „verschont“ blieben. :o) Sie führten auch ein lustiges Theater auf wo die Männer sich als Frauen verkleideten und Ihren Alltag lustig nachspielten. Was für ein Spass. Mit einem etwas brummigen Kava-Kopf ging es zurück zum Resort.

Dort lag Markus bereits in der Hängematte und war immer noch fasziniert von seinem Schnorcheltrip.

Mit dem Boot ging es 20 Min. durch starke See zu einem Riff. Unterwegs luden sie noch einen Papa mit seinem Sohn einfach im Wasser ab. Am Riff angekommen hiess es Schnorchel auf und ab gings. Die Wasserunterwelt war faszinierend, bereits nach wenigen Minuten schwamm ca. 3 Meter unter uns der erste Riff-Hai. Was für ein schönes Tier. Die Einheimischen machten sich sogleich auf die Jagd und versuchten den Hai einzufangen. Riff-Haie sind eher kleine ca. 1.5 m grosse Fische die sich meist auf dem Meeresboden bewegen. Nach einigen Versuchen klappte es und er kriegte den Hai zu packen. Für die Leute die auf den Booten blieben hob er denHai aus dem Wasser (naja) bevor er Ihn wieder losliess und er das Weite suchte. Er erwischte auch noch einen weiteren den wir dann kurz anfassen konnten. Die Haut war etwas ruppiger als bei einem normalen Fisch. Cooles Erlebnis. Auf der Rückfahrt sammelten wir auch wieder den Papa und seinen Sohn ein, sie hatten in der Zwischenzeit um die 20 Fische mit einem kleinen Metallspeer gefangen!

Den zweiten Tag genossen wir mit herumliegen, faulenzen und Palmenflechten.

Nun ging es bereits auf unsere letzte Insel, Beachcomber. Auch bekannt als die Partyinsel. Auf dem Boot trafen wir Steven wieder und wir freuten uns auf das kleine Eiland. Man kann in 30 Minuten um die ganze Insel laufen. Auf Beachcomber nahmen wir uns ein Bett in einem Dorm, da die Insel um einiges teurer ist. Es gibt einen für Jungs und einen für Mädels mit jeweils 25 doppelstöckigen Betten. Beachcomber machte seinem Namen alle Ehre. Es hat eine dreiköpfige Band und es gibt 2 Happy Hours. Eine vor dem Essen und eine 2-stündige nach dem Essen:o). Es wurde eine lange Nacht zusammen mit Steven, Louise und Freunden aus Schweden. Das Highlight waren die Biertowers. Die kennt man in Kanada noch nicht und Steven war völlig aus dem Häuschen. Es wurde auch eine coole Firedance Show geboten. (Anmerkung für Singlemänner: auf den Inseln war das Verhältnis von Frauen zu Männer meist 70 zu 30!

Auf Grund desPartytreibens war das Schlafen in einem so grossen Dorm kein Problem, die meisten fielen einfach meistens ins richtige Bett. Es war ein gebührender Abschied für uns von den Yasawas, am nächsten Tag brachte uns der Flyer zurück aufs Mainland. Bye bye Yasawas!!


Just some more pics;o):

http://picasaweb.google.com/114080999790612513389/FijiYasawas#

Freitag, 5. November 2010

FIJI Yasawas Teil 1

Nach einem fast 14-stündigen Flug, gemeinsam mit der KanadischenRudernationalmannschaft, und einem "verlorenen" Tag kamen wir in Auckland an. Hier packten wir unseren Rucksäcke um, denn wir liessen einen Rucksack in Auckland am Flughafen da wir auf den Fijis nur "leichtes" Gepäck benötigten. Der Flug nach Nadi dauerte nochmals 3 Stunden und dann waren wir endlich in der Südsee!! Was für ein Szenenwechsel! Wir checkten im Nadi Bay Resort ein, genossen ein feines Essen und legten uns erst mal schlafen. Denn wir hatten das "Glück" die lange Flugreise nach Auckland neben einem mächtigen Maori zu "geniessen" und haben keine Minute geschlafen. Dafür waren wir Filmemässig wieder auf demneuestenStand.:o)

Tags darauf genossen wir den schönen Pool und gingen später einkaufen im Supermarkt. Von anderen Travellern erfuhren wir, dass die Getränke auf den kleineren Inseln eher teuer sind und man am besten für den Anfang selber Wasser mitnimmt. Beim Supermarkt wurden wir gleich zum KAVA trinken im Souvenirshop eingeladen. (KAVA ist das Nationalgetränk der Fijianer. Es wird aus der sogenannten Kava Wurzel gemacht und hat auch eine leicht betäubende Wirkung, ist aber natürlich gut für die Gesundheit ;o)) Trotz der betäubenden Wirkung haben wir nichts gekauft, wir sind ja gerade erst angekommen. .
Am nächsten Tag startete unser Trip auf die Yasawa Inseln. Die Yasawa Inseln sind eine Gruppe vieler kleiner vorgelagerter Inseln vor dem Mainland. Total zählen die Fijis über 338 Inseln! Die Yasawas sind die für Backpacker erschwinglichen Trauminseln. Diese Inselgruppe wird vom Yasawa Flyer bedient, ein motorisierter Katamaran der die ca. 15 Inseln mit 20 verschiedenen Backpackerresorts in einer täglichen Rundfahrt ansteuert. Wir haben den sogenannten BULA Pass gekauft, der uns erlaubte, jeden Tag frei zu entscheiden ob wir den Flyer benutzen wollten um zu einer nächsten Insel zu "hüpfen"..Hop on Hop off..oder auf der Insel zu bleiben. Bereits am Morgen schien jedoch alles schief zu laufen, da wir den Pick Up Bus verpasst hatten. Während wir gemütlich unser "zmorge" genossen vergassdie Hostelchefin uns zu informieren, dass der Pick up da ist..... jaja Fijitime... :o)......nur nicht stressen.....mit einer rasanten Taxifahrt erreichten wir den Flyer auf die letzte Minute aber doch noch.

Wir begannen unsere Inselrundreise ganz oben um dann Insel für Insel runterzufahren. Das Highlight bei der Fahrt waren die Delphine die uns ein Stück begleiteten und hoch aus dem Wasser sprangen. Nach ca. 5 Stunden waren beim Resort Coral View angekommen. Das Resort liegt direkt an der Blauen Lagune (Filmempfehlung: The Blue Lagoon). Wir wurden von einem kleinen Boot beim Flyer abgeholt und am Strand mit Musik (Ukulele) und einem lauten BULAAAA! begrüsst. Das Resort gefiel uns auf Anhieb, besonders auch weil wir die Bure (Hütte) direkt am Meer bekamen.

Das Meerwasser ist unglaublich. Wir haben noch nirgends so klares Wasser gesehen wie hier. Das Wasser ist so klar, dass man in der Lagune fast überall bis auf den Boden sieht. Wenn man nicht wüsste das es Salzwasser ist würde man es sofort trinken. (Wir hoffen die Fotos können das etwas wiedergeben).


Im BULA Pass sind jeweils auch 3 Mahlzeiten inbegriffen. Wenn das Essen bereit ist, wird getrommelt und alle finden sich in einem Gemeinschaftsraum ein. Die Portionen sind üppig und lecker.
Am Abend werden oft auch Spiele gespielt und eine Bar gibt es natürlich auch. Die Atmosphäre ist super, die Fijianer sind exzellente Gastgeber. Freundlich und überhaupt nicht aufdringlich. Auf den Inseln wurde uns nie etwas zum kaufen oder so aufgedrängt. Einfach geniessen......


Um auf dieser Insel den Sonnenuntergang zu bestaunen musste man einen Hügel hochsteigen, ca. 30 Min., oben angekommen wurde man dafür mit einem wunderschönen Sonnenuntergang und einer fantastischen Aussicht belohnt.


Der Tagesablauf auf der Insel ist sehr gemütlich. Man hatte die Wahl zwischen einem Spaziergang durch die Palmenwälder und entlang der Blauen Lagune, gemütlichem Relaxen in den vielen Hängematten, Schnorcheln und Baden oder man buchte eine der Aktivitäten wie Tauchen, Fischen oder eine Ausflug zu Unterwasserhöhlen. Am Abend kam man meist mit anderen Travellern zusammen und genoss die Südseeabende. Die Einheimischen spielten Südseelieder und waren Stolz uns Ihre Kultur zu zeigen
Wir entschieden uns für einen Trip zu den Unterwasserhöhlen sowie für einen Handline Fishing Trip. Die Unterwasserhöhlen waren eine 25-minütige Bootsreise mit einem kleinen Boot entfernt. Die Fahrt über das glasklare Wasser an sich war schon ein Erlebnis. Die Höhle erreichte man durch einen schmalen Eingang. Danach schwamm man zuerst in einer offenen Höhle. Nach einem kurzen Taucher durch einunterirdisches Loch tauchte man in einer dunklen Höhle mit lautem Echo wieder auf. Wenn man weiter schwamm öffnete sich dann plötzlich über einem die Höhlendecke und man sah den blauen Himmel durch ein hohes Loch. Cooool!


Den Fishing Trip hatten nur wir gebucht. Mit einem Einheimischen nahmen wir ein Boot und steuerten einen verlassen Strand an. Der Einheimische lief den Strand entlang und budelte ein Loch nachdem anderen. Wir fragten uns ob er wohl einen verlorenen Schatz suchte, bis er mit 3 Krabben angelaufen kam. Das waren die Köder zum fischen. Danach gings in offenere Gewässer der blauen Lagune. Nachdem er die Köder prepariert hatte gab er uns die Leinen mit dem Haken und wir konnten diese Lassoschwingend ins Meer werfen. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Fische anbissen. Einfach genial! Sandra zog 3 Fische aus dem Wasser und Markus 1. Was Sandra natürlich auskostete. ;o) Wir verbrachten den ganzen Nachmittag auf dem Meer. Zurück auf der Insel meinte der Guide, wir sollen die Fische zur Küche bringen. Beim Abendessen wurden uns dann plötzlich eine grosse Platte mit 2 von unseren Fischen serviert, zusätzlich zum Abendessen. Neugierige und teils neidische Blicke waren uns sicher. Natürlich haben wir geteilt.:o)

Wir verbrachten 3 Nächte auf Coral View und haben viele tolle Bekanntschaften geschlossen. Mit einigen reisten wir dann weiter auf die nächste Insel. Ein toller Typ musste leider die Heimreise antreten. Es war Aaron aus Australien, eine Beschreibung fällt schwer, am besten Ihr stellt euch den Alan aus dem Film Hangover vor :o)

Die nächste Insel die wir besuchten war Korovu. Der Flyer hatte Verspätung, so konnten wir uns noch mit ein paar Bier gebührend von Aaron verabschieden. Mit dem Kanadier Steven und der Engländerin Louise gings dann los. Auf dem Flyer trifft man immer wieder bekannte Gesichter, tauscht Informationen aus und spricht über erlebtes. Das Highlight in Korovu war der Süsswasserpool. Den auf der letzten Insel hatte es auch zum Duschen nur Salzwasser. Auch hier wurden wir mit Gesang und einem lauten BULAAAA begrüsst. Auf dieser Insel wurden vor allem Tänze gezeigt, ansonsten war es sehr ruhig, für unsere 2 Brasilianischen Freunde zu ruhig:o). Unsere Bure war wieder direkt am Strand mit eigener Hängematte. In der Nacht tobte ein heftiges Südseegewitter.








Vancouver

Nach 4 erlebnisreichen Wochen in der Wildnis von Kanada hiess es nun wieder Big City Life. Nach einigen Preisvergleichen hatten wir uns entschieden ein ein Hotel zu nehmen an Stelle eines Hostels. Sie waren praktisch gleich teuer. Das Hotel lag direkt am English Bay am Ende der Davie Street. Die Davie Street ist das Epizentrum der Homosexuellen in Vancouver wie wir herausfanden. Es sind sogar extra alle Bushaltestellen rosa angemalt :o). Das Ambiente ist sehr angenehm. Am ersten Abend genossen wir es, mal wieder in einem Pub zu sitzen und vor allem,in einem richtigen Bett zu schlafen.

Gut ausgeruht entdeckten wir am nächsten Tag Downtown Vancouver zu Fuss. Sandra kannte sich ja bereits aus dank Ihrem 3-monatigen Sprachaufenthalt. Wir besichtigten die Robsen Street, Granville Street, Gastown, Canada Place und die Cambie Bar, dort woSandra meistens im Ausgang war. Natürlich mussten wir auch das Cambie Bier testen. Da am Abend die NHL-Saison eröffnet wurde, sassen bereits am Nachmittag viele Leute im Pub. Das Spiel war natürlich ausverkauft, denn die Vancouver Canucks feierten Ihr 40-jähriges Jubiläum in der NHL. Wir schauten uns das Spiel (das sie leider verloren) am Abend in einem Pub an.


Da das Bier am Vorabend wegen dem Spiel etwas günstiger war, wollten wir am nächsten Tag wieder etwas für unsere Fitness tun. Wir mieteten uns 2 Velos und fuhren durch den schönen Stanley Park, die grüne Oase von Vancouver. Natürlich schafften wir es den falschen Weg zu nehmen und so gab es ein paar nette Steigungen, die Sandra zu ein paar Unmutsäusserungen veranlasste :o). Die Fahrt durch Park hat sich aber gelohnt, man hat eine super Aussicht auf die Skyline, die Bucht, Nord- und Westvancouver sowie die Lions Gate Bridge. Im Park hat es zudem viele schöne Totempfähle. Den Restdes Abends genossenwir am English Bay.

Chinatown, Rogers Stadium (Home of Canucks), BC Place und Souvenir Shopping waren die Aktivitäten des heutigen Tages. Es gibt in Vancouver zwar ein offizielles Chinatown, aber wenn man durch die Stadt geht kommt einem alles ein bisschen chinesisch vor. Nun ist uns auch klar, warum die Kanadier Vancouver bereits Honkouver nennen.:o) Auch mussten wir heute noch unbedingt ein Paket nach Hause schicken, mit einigen überflüssigen warmen Kleidern und ersten Souvenirs.

An unserem letzten Tag besuchten wir noch West-Vancouver, wo wir der ehemaligen Gastfamilie von Sandra einen Besuch abstatten wollten. Leider ist die Familie mittlerweile umgezogen und die Nachmieterin wusste nicht genau wohin. Schaaade.... so genossen wir die letzten Stunden vor unserem langen Pazifikflug an der warmen Herbstsonne und freuten uns auf die zu erwartenden 30 Grad auf den Fijis.......SUMMERTIME!

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